...müde

Mittwoch, 14.08.2013

...müde bin ich nun....müde von so vielem hier...der letzte Eintrag is lang her...und viel ist geschehen....ich sah Vegas mit jeglicher Abart des Menschseins...wie selbst in der Wüste Geld alles möglich machen kann und wie nur die Hitze einen daran erinnert, dass dies der Mensch noch nicht regieren kann...ich sah den Canyon und die Schönheit der Natur....berührt oder auch unberührt...unendliche Weiten sah ich dort...fast unwirklich aber dennoch wahr und genau vor mir...Ich sah in Kanada was der Mensch mit der Schönheit der Natur macht....so beeindruckend die Niagara Fälle auch sind, so beeindruckend die Gewalt und Unbeugsamkeit der Natur auch ist, so perverser erscheinen die Casinos und all die Touristenfallen 300m daneben...und ich fragte mich: Welcher Mensch schafft es so über seiner Natur zu stehen und die reine Gier in sich regieren zu lassen?...und ich merkte seit langem was es heißt sozial übersättigt zu sein. Strebte ich doch seit Jahren nach Gemeinschaft, so war ich doch zum ersten Mal einfach befriedigt von allem. Arbeit und der Drang wieder eigenständig und alleinentscheidend zu sein ließ mich handeln und entfernte mich ein wenig von der Gruppe...sollte dies einer von ihnen lesen...so möchte ich sagen, dass es nicht als Beleidigung zu verstehen ist...es ist einfach die Ruhe die ich brauchte. 

Und ich sah den Norden...den Widerspruch zu Chicago...die Natur so wie ich sie seit einiger Zeit misste...die Ruhe und Ausgeglichenheit...keine Hektik, keine Perfektion angestrebt durch den Menschen...eine Straße durch Wälder...ein Handy, dass seine eigentliche Funktion nicht mehr ausführen kann...Matsch, Kälte, Mücken die einen auffressen und das Rauschen des Wassers....das vermisste ich schon die letzten Tage in Deutschland und noch mehr hier in Chicago....wo die Natur schon längst nichts mehr zu sagen hat und nur noch in unterschiedlichster Form in den Köpfen der Menschen ist....

Ich bin müde vom Reisen....vom Drang neues zu sehen....da ich mich momentan an das Alte so gern erinnere...Ist es vielleicht ein wenig Heimweh? Vielleicht. Wobei ich mich hier selbst ertappe und fragen muss: Was ist (noch) Heimat für mich? ist es doch mein Drang wieder hierher zu kommen, sehne ich mich dennoch ein wenig nach dem was ich einst Heimat nannte...ich merkte, dass Heimat nichts ist, was einem vorgegeben wird...es ist der Ort der einem in einem jeden Moment am liebsten ist...oder sind es sogar mehrere Orte?..Je näher ich dem bis jetzt veranschlagten Ende komme desto mehr fange ich an es hier generell zu mögen...ich sehe welche Menschen, welche Gewohnheiten und Orte ich mag...es erscheint zum einen paradox, dass einem nach 4Monaten ein damals fremder Ort so nah geworden ist...andererseits ist es doch der Ort der mir seit September 2011 der beständigste Wohnort geworden ist...und der weitaus unbeschwerteste....und dennoch ist die Unbeschwertheit manchmal nicht möglich und selbst hier holt einen das Alte ein....dennoch...auch wenn dieser Ort hier die Bezeichnung Heimat meiner Meinung nach schon verdient hat...ja dennoch misse ich meine Freunde...meine alte Heimat....ich misse die Menschen, die selbst wenn ich sie vernachlässige und ihnen nicht die Aufmerksamkeit schenke, die sie verdient haben und die ich ihnen wieder schenken will, immer noch da sind...und mir mit kleinen und größeren Gesten zeigen, dass ich sie ohne Zweifel Freunde nennen kann...es sind die Menschen die mich schon teilweise seit Jahren aufbauen, seit Jahren hinter mir stehen und standen..aber auch Menschen, die noch nicht so lang meinen Lebensweg schöner machen und dennoch schnell zeigten dass sie es können..soagr hier ...diese zeigen, dass das was ich verließ, doch noch zu dem machen was es ist und war...Heimat.

Ein normales Wochenende...

Donnerstag, 27.06.2013

Für den doch sehr unwahrscheinlich Fall der Fälle, dass sich den Mist jmd doch durchliest ...wenn nicht gar abonniert...möchte ich hier doch mal wieder einen neuen Eintrag bringen.

Nach einigen Wochenenden, die mit der Feierei und den Huldigungen von diversen Geburtstagen geprägt waren, folgte letztes Wochenende ja doch ein recht normales Ende der Woche im  Leben des Schaumburger Interns. 

Der Freitag startete mit einem amüsanten und entspannten Dinner in Downtown. Zwei nette Damen und meine Wenigkeit erfreuten sich am Chicagoer Abendtrubel in einer mit Restaurants gefüllten Straße. Neben Mahlzeiten die der Papst laut Listenpreis persönlich zubereitet hat, gab es Brot für lau und 8,5 Barbies im Restaurantinneren. Amüsant, lecker, weiterzuempfehlen.

Der Samstag wurde gemütlich gehalten. Six flags hieß das Ziel. Ein bescheidener Achterbahnpark, der es bis Ende des Tages schaffte meinen Körper in ein Wrack zu verwandeln. Ich wusste danach wie sich ein Pingpongball fühlen muss. Aber trotzdem war es ein sehr gelungener Tag und nicht selten war der Aufruf zu einer zweiten Runde auf eins der Höhlenmaschinen zu vernehmen. Gern noch einmal!

Um das Wochenende entspannt weiterzuführen und gar abzurunden, beschloss die Gruppe einen weiteren Versuch zu starten endlich Fallschrimspringen zu gehen...warum auch nicht. Macht man halt mal. Nachdem uns Chicagoland wieder einmal zeigte, dass sich das Wetter alle 5min komplett ändern kann und wir 4h warten mussten, war es endlich so weit...wir durften uns freiwillig dieser Gefahr aussetzen. Und...es grenzt schon an Wahnsinn dies zu tun bzw. getan zu haben...wir zahlten Geld um in ein Flugzeug zu steigen, das uns mit andern auf 14tsd Fuß bringt, um dort mit einem schon übermüdeten Tandemlehrer aus dem Flugzeug zu springen, um dann auf 200km/h zu beschleunigen nur um danach ruckartig abzubremsen und zu hoffen dass man nicht stirbt. Aber wir taten es. Und es war nicht gut....es war unglaublich genial! Und ich werde es wieder tun! Bilder und alles andere ist auf Fb. Ich hau das hier nicht rein...es ist 1Uhr nachts! :P

 

Ich würde das hier nicht abonnieren!

Ein langes Wochenende muss genutzt werden...

Dienstag, 28.05.2013

Nun hatten die Amis auch einmal einen Feiertag. Und den muss man nutzen...so mein Gedanke. 

Nachdem sich der Plan mit dem "ich mach was voll Großes" zerschlagen hatte, plante ich eher kleine Trips zu starten. Und so kam es, dass mich meine Reisen nach St.Louis und Milwaukee brachten.

Warum nach St.Louis über eine langweilige Interstate fahren? Die Route 66 startet in Chicago, also nimmt man natürlich die. Gesagt, getan. Es began wie geplant um 8Uhr. Allerdings standen wir erst 10Uhr am Startpunkt der Route. Was wir dazwischen 2h gemacht haben...keine Ahnung. Nach den ersten Bildern, die man übrigens auf Facebook bewundern kann (und liken kann man sie auch...und was drunterschreiben...cool oder?), ging es durch Chicago, vorbei an Joliet, Wilmington, Pontiac, Bloomington, Lincoln und Springfield...und ja...bei einigen Städten hatten wir die schlechtesten Wortwitze auf Lager. Aber wir sahen auch wirklich Schönes. Alte Tankstelle, alte Autos, die aus der "Zeit der Route" stammten, amerikanische Dörfer, wie man sie aus den Filmen kennt und jede Menge SUVs.

19uhr war es als wir dann endlich in St.Louis ankamen. Und ja, der eifrige Rechner wird merken, dass das heißt, dass wir "schaumburger" quasi schon 11h unterwegs waren...und das ist schon eine krasse Sache, wenn man bedenkt, dass es nicht gerade ein Leichtes ist so lange in einem Chevi Cruze zu fünft zu sitzen und dann noch jedes Schlagloch bei gut 70-80mph mitzunehmen. Und dann noch der Angstfaktor der aufkam als wir durch die Ghettos an der Ostseite des Rivers von St.Louis vorbei sind. Aber wir kamen gesund und leicht müde an.

Highlight des ganzen Happenings war nun der Gateway Arch von St.louis...das Tor zum Westen...der komische Bogen halt. Auch davon gibts wieder dutzende Bilder bei Facebook und auf meiner neuen (rot-pinken) Kamera (...ja sie ist rot-pink...ein Fehler beim Kaufen...aber sie war günstig und ist technisch saugut...also..cool!).

So, nun könnte ich noch auf die Rückfahrt eingehen, aber es gibt dazu nicht viel zu sagen: Interstate 55-McDonalds-tote Stinktiere die tot noch mehr stinken- Nacht-Schlafen.

Der Sonntag ging genauso weiter, wie er früh um 4uhr geendet hatte - fahrend im Auto. Die Reise ging nach Milwaukee, genaues Ziel war das Harley-Davidson Museum. Und es war echt gut. Viele Motorräder, viel zu lesen, viel Geschichte. Okay, das klingt lahm. Aber das war's echt nicht. ( :D ) 

So, das war es eigentlich schon. Danach kam noch ein gemütliches Beisammen sein in einer Bar und ein Faulenzertag mit abendlichem Gemeinschaftsessen und dem Verabschieden zweier Praktikanten, mit denen ich sehr gern mehr Zeit verbracht hätte...aber leider ist das hier so: ein Kommen und ein Gehen. Die Frage, die ich mir ab und zu stelle ist: wie soll das wieder in Deutschland werdem.

PS: Ich würe das hier nicht abonnieren.

PPS: Echt nicht. Das ist sprachlich echt kein Meisterwerk.

Ausnahmsweise ein Eintrag ohne Party, Alkohol oder jegliche Scherze...

Freitag, 24.05.2013

Ich wollte eigentlich nicht anfangen irgendwelche "ernsthaften" Blogs zu schreiben, aber dennoch ist mir gerade so als könnte mein geistiger Dünnschiss für vielleicht ein oder zwei Leute interessant sein (es soll sich keiner angesprochen fühlen aber irgendjemand muss ja den halben Tag immer wieder hier draufklicken..sonst kämen die Views nicht zustande).

Ohne jetzt großartig weiter einleitende Worte zu suchen: Amerika ist ein Land der Widersprüche und der fast schon perversen Extreme. Und das ist nicht nur befremdlich sondern auch manchmal ein wenig nervig. 

Der Gedanke kam mir inzwischen immer häufiger und das Fass lief quasi gerade über als ich den Fernseher anschaltete.

Was man in Deutschland nicht mitbekommt, wird hier ausgeschlachtet.. was im grunde keiner Normalität mehr gleicht. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Eine Frau namens Jodi Arias hat scheinbar ihren Ex auf..ja doch schon krankhafte Art und Weise umgebracht..Kehle durchgeschnitten, Kopfschuss und ähnliches..und das angeblich aus Notwehr...Okay, das ist krank. Steckt sie lebenslänglich in den Bau, dazu einen täglichen Drogencocktail und fertig. Aber nein! Hier läuft das anders. Es gibt nicht nur eine Show die jeden Tag zur günstigsten Hausfrauenzeit...Nein! Hier gibt es einen Sender der sich komplett dem widmet. Gerade eben diskutieren teuer chirugisch optimierte Reporterinnen/Moderatorinnen/ Frauen die nichts besser hätten lernen können..darüber ob...eigentlich keine Ahnung worüber...und das jeden verdammten Tag..von früh bis spät in die Nacht...und jeder Satz von ihr vor gericht wird behandelt wie ein weiterer Mord. Die Fragen, die mich beschäftigen sind: Wie kann dieser Sender überhaupt überleben? Oder finden die Amis das alles so unendlich geil? Warum finden sie es so geil? Und soll das von den nationalen und internationalen Problemen irgendwie ablenken?...

Aber es sind noch andere Dinge...ein einfaches Beispiel: Ich darf nicht auf der Straße trinken. Ja, manchmal nervt das..gerade wenn man im Park gern mal ein Bierchen oder ähnliches trinken mag aber es ist auch gut...es unterstützt Sicherheit und Jugendschutz...aber! Jeder Trottel dürfte sich hier eine Waffe besorgen. Jetzt Frage ich mich: Wo ist die Logik? In Deutschland fürchtet sich ein Polizist vor einem Betrunkenen, der grundlos gewalttätig werden könnte, aber seltenst würde dies Situation eskalieren. Hier darfst du weder aus deinem Auto aussteigen, noch wie wild nach ohne Aufforderung nach deinen Papieren suchen, weil deren Angst besteht, dass hier jeder sofort eine Waffe zieht.

Und es sind noch enug andere Dinge wie beispielsweise: Jeder macht einen auf Umwelt wie: Wir starten eine Aktion bei der wir irgendwas aufräumen oder irgendwas angeblich umweltfreundliches machen...was völlig gut ist. Aber auf der anderen Seite ist Recycling ein Begriff der hier nur langsam in der Realität Anwendung findet. Auch muss man hier einen SUV oder Pickup fahren...weil die Großstädter und deren Teenie-Gören das brauchen. Natürlich fährt auch jeder Automatik..Sprit kostet ja nichts...und ist einfacher, wenn man beim Fahren 10Dinge gleichzeitig machen muss... und die Karre schaltet selbst bei einem Kick-Start spätestens bei 5500Umdrehungen..ist also noch nicht im roten Drehzahlbereich...alles easy! 

Es sollen hier nur ein paar Gedanken von mir gewesen sein...natürlich gibt es auch viele gute Seiten..und natürlich widerspricht sich der Deutsche auch oft genug...

 

Ich würde das hier nicht abonnieren.

Laufen ist billiger als Essen

Montag, 20.05.2013

Das Wochenende neigt sich dem Ende und die Leber klatscht vor Freude in die Hände. Es war wie jedes Wochenende hier...nur mit mehr Alkohol, mehr Sonnenbrand und mehr Sport.

Alles began Freitag in einem Laden namens Binny's...oder wie ich es gern betitel: den Himmel auf Erden!... Ein Laden, der so groß wie ein durchschnittlicher Aldi-Markt ist, voll mit Alkohol jeglicher Art, farbe und Form. Und das zu spotthaft günstigen Preisen...mir wurde die 1,75l Flasche Finlandia-Wodka quasi hinterher geschmissen (ein Kenner meiner Person weiß wie ich diesen Satz richtig betone um die ganze Sache noch besser zu untermalen).

Anschließend folgte eine Hausparty. Die Vorstellungen wie es dort abgehen wird, waren vor Ankunft folgende: http://www.youtube.com/watch?v=i0vFid2tKbI ...es kam natürlich anders...aber es war gut...es wurde getrunken und wir, die the interns, wurden gut integriert...aber Mr. Alkohol hatte mit Mr. Namenmerken einen kleinen Disput, woraufhin Mr. Namenmerken fluchtartig das Geschehen verließ und leider den Abend nicht mehr wiederkam. Grob gesagt: keine Ahnung wie die eine kleine Brünette hieß!

Der Tag danach war wie immer: Aufwachen, die Kopfschmerzen verfluchen und diejenigen auslachen, die sich am Abend vorher mit hässlichen Ischen rumgebissen haben. Anschließend folgte eher ein entspannter Tag mit einer Farewell Party für zwei aus unserer Runde am Ende des Samstags.

Und heute...heute kam ich auf die Idee um 11 bei 27Grad im Park zu joggen...klar, macht man, wenn der Zerstörungstrieb einen weckt und man der Meinung ist, dass man den Wasserhaushalt mal wieder gegen 0 streben lassen kann. Dazu noch ein anschließendes Entspannen und Sonnenbrandholen im Park und ein zweites Mal Laufen am Ende des Tages...weil..ist ja billiger als Essen.

Kurz gesagt: Lässiges Wochenende...

PS: Ich würde das hier nicht abonnieren.

No-Cash-Monday

Dienstag, 14.05.2013

...die Idee ist einfach: Thomas gibt zu viel Geld aus...also muss er einen Tag mal nichts ausgeben. 

Das ist der letzte Mist!!!!!!!

Genau das hier muss ich mir gerade reinziehen:

Die Verpackung versprach Köstlichkeit...Köstlichkeit!!!...Sie haben es mit dem Bild gesagt...und wie schmeckt es: wie Mist!...10Dollar hätten mir ein zünftig Mahl beschert....was lerne ich draus?! Ich hau die Kohle einfach raus und hoffe der EU-Rettungsschirm fängt mich auf. Ich mein..ich bin dann pleite. Die können mich nicht pleite sein lassen. 

"..ein Bild mit mir und ich.."

Montag, 13.05.2013

...die Überschrift lässt schon einiges vermuten...und ja...Alkohol war auch an diesem Wochenende wieder ein süßer Nektar.

Alles begann an einem Freitag...ja es war sogar der letzte Freitag... das SOJA-Konzert stand auf dem Chicagoer Nachtleben-Programm und wir waren natürlich dabei. Der unwissende Leser, der sich jetzt fragt: "Häää, SOJA?" fragt zurecht. Meine Unwissenheit über diesen Begriff hielt auch bis zu Beginn der Autofahrt an. Kurz gesagt: http://de.wikipedia.org/wiki/Soldiers_of_Jah_Army ...ja Reggae...und ja...im Konzertsaal, dem House of Blues, konnte man gegen Ende tatsächlich Spuren von Luft in der Weedatmosphäre nachweisen. Mein Fazit: Angenehmes Konzert und Passivrauchen ist wahrlich die günstigste Lebensweise...

Am Tag danach folgte die schönste Nebensache nach dem Koitus...Shoppen. Und das in Chicago! Die Skyline, die mir schon den Abend vorher die Kinnlade öffnete, durfte dies gleich noch einmal an diesem Wochenende tun. Es ist unglaublich!...Meiner Meinung nach findet man hier eine gute Hamonie zwischen Größenwahn und Bescheidenheit...ja...das klingt jetzt widersprüchlich. Deswegen möchte ich mich erklären: Die Skyline wirkt majestätisch...doch irgendwie als möchte man schon ein gewisses Maß nicht überwinden und lieber doch etwas auf dem Boden bleiben. Man wird nicht unbedingt von Wolkenkratzern erschlagen wie man es (wahrscheinlich) in New York wiederfinden könnte.

Ausbeute des Shoppingtrips waren 6 Dunkin' Donuts und ein(e/r) Cardigan.Das Erste sieht man unten...naja...zwei schafften es leider nicht...Kollateralschäden muss man in einer Mission wie dieser eben hinnehmen. Zweiteres kann man in bald folgenden Auftritten meinerseits vielleicht bestaunen. 

..und ja...das ist keine große Shoppingausbeute, aber der richtige "Shopper" weiß, dass es auf den Weg nicht auf das Ziel ankommt...

Nach diesem Nachmittagsspaß folgte ein Clubbesuch im Club bevy mit angemessenem Vorglühn. Kurze Zusammenfassung des Ganzen: Klischees und Vorstellungen werden bedient und das reichlich: powackelnde Damen, die vor Künstlichkeit nur so strotzen (...und ja da guckt man(n) ab und zu auch gern mal hin...); ein einer ethnischen Minderheit angehörigen Klomann (es ist echt nie ein Weißer :D... aber dem hatte ich es zu verdanken, dass mir das Klo des Clubbesitzers zur Verfügung stand...das fand ich cool!) und ein genialer DJ, der wirklich die besten Sachen der internationalen Electro/Techno-Szene zum erklingen gebracht hatte. Ein genialer Abend! Bilder könnten eventuell noch folgen.

Abgerundet wurde das Wochenende mit einem Besuch im Field Museum. Ja, Museum halt..war interessant, gut, aber halt Museum. Was soll ich da groß schreiben...Steine, Vasen, Mumien, ausgestopfte Tiere, ein McDonalds...aber...auch ein wundervoller Blick auf die Chicagoer Skyline.

 

Wer sich jetzt fragt: "Hää? Was hat das alles mit der Überschrift zu tun"..ja derjenige hat schon einmal aufmerksam gelesen...Grob gesagt: Der Spruch erschien mir als Einladung für diesen Blogeintrag sehr passend. Er kam allerdings nicht von mir. Ob ich den Urheber benennen darf ist mir auch gerade ungewiss...deswegen gehe ich vorerst nicht darauf ein.

 

So...nun ist es 0:15Uhr, meine Wäsche ist hoffentlich noch in der Waschmaschine und nicht unter den Hotelgästen aufgeteilt und wer bis hier hingelesen hat verdient meinen Respekt...ich würde mir das hier nicht durchlesen.

PS:

Meine Karre....wen es interessiert...und ja...für 40bucks kann ich den fast volltanken.

2. weekend: done!

Montag, 06.05.2013

Alkohol. Chillen. Shoppen....so kann man das Wochenende am besten beschreiben. (Insider und Kenner würden hier noch "shit happens" hinzufügen, aber die Erwähnung einer locker einstündigen Diskussion auf wirklich höchstem Niveau würde hier zu weitführen :D...und jeder der kurz nachdenkt versteht den Wink locker :D) Wieder hat es sich gezeigt, dass man an manchen Stellen wirklich das Paradies auf Erden wiederfindet...Belvedere Wodka für einen spotthaften Preis, Parkanlagen die auch bei nur ein paar Sonnenstrahlen gemütlichst wirken, Benzinpreise die echt lächerlich sind (für 40Dollar vollgetankt!!!!) und Oulets, die dir die Klamotten wahrlich hinterher werfen. Geil! Langsam sollte ich aber anfangen Chicago selbst besser kennen zu lernen...

 

Ich würde das hier nicht abonnieren.

Oh du gutes Amerika...

Mittwoch, 01.05.2013

...zu diesem Titel ist eigentlich nicht viel zu sagen. Ich denke es reicht, wenn ich ein paar Phrasen hinwerfe und den Leser selbst kombinieren lasse: Frauenwrestling und Frauenbaseball im Fernsehen, Autofahren wie in einem Videogame, ein Gym das vor Größe nur so strotzt..und vor knackigen Damen, Frozen Joghurt welches das Prädikat "himmlisch" locker verdient hat...und verdammt nette Leute an jeder Ecke. Ja hir lässt es sich gut leben für 5Monate.

 

Ich würde das hier nicht abonnieren.

Der Tag danach...

Montag, 29.04.2013

Langsam bin ich wieder nüchtern genug um einige klare Worte zu verfassen.

Keine 48h bin ich nun hier und schon war ich bei einer "Party" dabei und hatte anschließend den schlimmsten Kater seit Wochen und Monaten...quasi trat ein Szenario ein, das in Mosbach beispielsweise zu wenig wiederzufinden ist. (Schade eigentlich)

Des Weiteren war es wahrlich bemerkenswert wie meine sprachlichen Hemmungen mit ein wenig Alkohol quasi gen Null strebten...was allerdings nicht heißt, dass meine Englischkenntnisse damit besser wurden.

Kommen wir aber nun zu etwas, was weniger mit Alkohol zu tun hat. Bevor es nämlich feucht fröhlich wurde, durfte ich die ein oder andere Ecke von Chicago kennen lernen. Der meist gesagte Satz des gestrigen Tages "Oh ist das schön hier!" mag dabei die Impressionen noch untertreiben. Es war wirklich super...trifft es schon eher. Strahlender Sonnenschein, ein verbrannter Nacken, weitaus lockere und fröhlichere Menschen als in Deutschland und ein wunderschöner Park machten den gestrigen Tag wirklich überaus angenehm. Dazu kam noch, dass ich sehr nette Leute ..ach..nennen wir sie lieber gleich Studenten..kennen gelernt habe. 

Fazit des gestrigen und heutigen Tages: Trotz Todeskater war es spitze! 

PS: Ja, das hier würde in einem Deutschaufsatz eher eine untere Kategorie im ewertungsmaßstab erhalten...andererseits schreibt man einen Aufsatz auch selten übermüdet und mit mittelschweren Katerkopfschmerzen.

PPS: Ich würde das hier nicht abonnieren.

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